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23. Das Orientzimmer (Stand 08.09.2018)

Nachdem ich nun auch den Wecker in FHEM zur Verfügung habe, geht es nun darum, die Bedienoberfläche für das Zimmer zu erstellen. Es gibt einen Sensor für Temperatur und Luchtfeuchtigkeit, ein paar Lampen, das Radio und den Wecker dazu und natürlich auch noch den Rollladen. Das passt gar nicht alles auf ein Bild, welches sich auch noch bequem mit dem Finger bedienen lässt. Deshalb habe ich es aufgeteilt.

Hier kann man die Lampen und den Rollladen bedienen, auch das Radio können wir unabhängig vom Wecker einschalten. Das Bild zum Einstellen des Weckers erreicht man über die entsprechende Taste - alternativ, man erinnere sich, auch aus dem Grundbild mit der Uhr. In der Regel müssen wir aber gar nichts einstellen, weil wir doch einen recht regelmäßigen Tagesablauf haben.

Das angenehme an der Uhr und dem Wecker ist, dass sie dem Betriebssystem folgen, welches z.B. die Umstellung Sommer-/Winterzeit von alleine richtig macht. Nachdem ich aus gutem Grund mein Haus nicht mehr im Internet habe, synchronisiert sich die Zeit nun nicht mehr automatisch, aber die Abweichung ist zu meinem Erstaunen extrem gering. Die Zeit stellen ist ganz einfach:

ssh pi@RaspberryA
# Vom PC aus einloggen, gut, wenn man noch das Passwort kennt :-)

sudo date -s "Sep 08, 2018 14:04:05"

Mit dem Kommando "exit" (2x) meldet man sich wieder ab und schließt das Terminalfenster und das war es dann auch schon.

Links oben im ersten Bild sieht man noch den Taster, mit welchem man zur Bedienung der Musik- und Videoanlage kommt - dazu später mehr. Neben den über FHEM steuerbaren Lampen gibt es im Zimmer noch 6 weitere Lichtschalter, die aber alle ganz normal bedient werden und die FHEM gar nicht kennt. Wozu auch? Solange es nichts zu automatisieren gibt, muss man weder Zeit noch Geld investieren, nur um den guten alten robusten Lichtschalter, der aus Erfahrung die nächsten Jahrzehnte problemlos seinen Dienst verrichten wird, durch eine Elektronik zu ersetzen. Die Lebensdauer eines Tablets und der ferngesteuerten Aktoren ist sicherlich geringer und erfordert somit ganz sicher mehr Zeit und Geld. Bei den Aktoren kommt noch das Problem der Ersatzteile hinzu, die es beim Lichtschalter definitiv nicht gibt. Insofern sollte man nicht übertreiben und nur da automatisieren, wo trotz des Aufwands auch ein Nutzen entsteht.

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